Nordstrander Literatur

Aktuell ein Auszug aus dem "FRIESENANZEIGER"
Ausgabe Mai-2022

 


Hier sind einige Buchvorschläge:
 

Ein  „Nordstrander Bilderbuch“  ist neu erschienen!
Unter der Federführung von Inga Bodenburg vom Langendeich haben Martin Seeger und Senta Birkner daran gearbeitet. Im Mittelpunkt des Buches stehen die Bilder von Walter Birkner ( verst. 2012 ) vom Engländerdeich. Um sie herum haben Nordstranderinnen und Nordstrander Erinnerungen an alte Zeiten auf unserer Insel aufgeschrieben.
  -  Die Bilder sind den Augen eine Freude. Die Texte sind authentisch und lesenswert. Die äußere Aufmachung ist sehr ansprechend.
Der Vorstand hat sich das Buch angesehen und empfiehlt es den Mitgliedern des
Vereins. Man kann es zum Preise von 14,95 €  bei  Edeka, Nahkauf oder der Schäferei Baumbach erwerben.


... und ein weiteres Buch zur Geschichte Nordstrands ist uns aufgefallen.
"Die Oratorianer und Nordstrand"
Dieses Buch beinhaltet die wechselvolle, vielschichtige und rund 200 Jahre anhaltende Epoche zwischen den Oratorianern und Nordstrand.
 Mit der schrittweisen Rückgewinnung von Teilen der durch eine verheerende Sturmflut zerstörten Insel Alt-Nordstrand, begann ab 1654 zugleich das Engagement der Oratorianer  auf dem neu entstehenden Eiland – dem heutigen Nordstrand.
 Ihr Wirken konzentrierte sich nicht nur auf die Seelsorge niederländischer Einwanderer, ihr Interesse galt auch der vermeidlich lukrativen Kapitalanlage mit großem Profit, die mit der Wiedereindeichung der Insel in Aussicht gestellt wurde.

 
Darüber hinaus errichteten sie eines der bedeutendsten und schönsten Gebäude am Herrendeich, ein Oratorium, das so genannte Herrenhaus. Es war verziert mit Dachreiter und Glocke sowie einer Uhr mit Schlagwerk im Giebel. Der Glockenschlag war in allen Kögen zu hören.
Zur Zeit der Französischen Revolution wurden umfangreiche Kirchenschätze nach Nordstrand in Sicherheit gebracht und im Herrenhaus verwahrt. Am 26. April 1806 brennt das Oratorium aufgrund nicht bekannter Ursache ab. Bis zum heutigen Tag ist die Frage offen, ob wirklich alles Wertvolle, dass dort eingelagert war, durch den Abbrand vernichtet wurde …
 Das Buch ist direkt bei Thomas Chlupatsch (Email: greydonkey@mail.de) erhältlich.
Der Autor verlangt keinen Kostenbeitrag, bittet aber um eine Spende von 12,- € für die Sigge-Paulsen-Stiftung. Diese Stiftung unterstützt benachteiligte Kinder und Jugendliche in Nordfriesland.
 Der Nordstrander Bauer Andreas Busch (1883-1972) war an wissenschaftlichen und heimatkundlichen Themen von Jugend an interessiert.
1921 entdeckte er zahlreiche Spuren eines untergegangenen Gebietes bei der Hallig Südfall. Er identifizierte die Funde als Reste der legendenumwobenen Siedlung Rungholt, die bei  der „Mandränke" von 1362 vernichtet wurde. Der Nordstrander Heimatkundler Hans Harro Hansen zeichnet den Werdegang von Andreas Busch nach, der sich sowohl beim interessierten Publikum als auch bei der wissenschaftlichen Fachwelt großes Ansehen erwarb.

Das Buch ist bei den Vorständen des Heimatvereins (Kontaktadressen siehe bei "Der Vorstand") gegen eine Spende von 10€ an den "Heimatverein Nordstrand" erhältlich.
 
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letzte Änderung: 10.05.2022

 

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